Episodes

  • 16.4 Musisch-ästhetische Bildung: Vom Eindruck zum Ausdruck
    Mar 24 2025

    Kinder brauchen Impulse, die eine genussvolle Auseinandersetzung mit sich und der Umwelt anregen und Inspiration bieten. Der Ausdruck dieser Auseinandersetzung erfolgt bei der musisch-ästhetischen Bildung in musikalischer Form. In der insgesamt vierten Folge zur ästhetischen Bildunggeht es entsprechend um die Frage, welche Räume und Materialien dem Kind musisch-ästhetische Erfahrungen ermöglichen. Zudem sprechen wir darüber, inwieferndiese Erfahrungen die kindliche Entwicklung unterstützen und welche Voraussetzungen Fachpersonen zur Begleitung dieser Prozesse mitbringen sollten.Und natürlich gibt es eine Menge praktischer Ideen, die direkt mit Kindern ausprobiert werden können.


    Die Expertinnen dieser Folge sind Sandra Fässler und Elisabeth Käser.


    Sandra Fässler hat verschiedene Studiengänge absolviert, darunter Klavier, Chorleitung und Schulmusik in Luzern. Sie verfügt über Erfahrungen als Primarlehrerin und Musiktherapeutin. An der Pädagogischen Hochschule St.Gallen hat sie am Institut Kulturelle und Ästhetische Bildung die Fachleitung Schulmusik inne und ist für die Ausbildung von Lehrpersonen für das Unterrichten Musikalischer Grundschule zuständig.


    Elisabeth Käser hat in Luzern hat die Rhythmik für Kleinkinder im Alter von 3–8 Jahren aufgebaut. Sie hat Rhythmik und Sozialpädagogik studiert und eine Ausbildung zur Ausdruckspädagogin absolviert. Ihre Schwerpunkte sind das spielerische Musizieren und die Musik als sozial integrative Ressource. Mit dem Angebot «Musigschloss – Zauberhaft» schafft sie einen Ort für kreative Begegnungen für Kinder im Alter von 4–7 Jahren.


    Musik in der Folge:

    Impro Klänge: Improvisation von Kindern aus dem Musigschloss mit Elisabeth Käser.Indische Klänge in der Folge: «Lost in Mumbai» von audiohub, Lizenschlüssel: ZDKTJ-C2025-2ZY5K


    Material- und Liedertipps aus der Folge:

    Soudbooks: LINKEinfache Lieder zu Alltagsthemen von Gerda Bächli:

    • Mundart: LINK
    • Hochdeutsch: LINK
    • für den Deutschspracherwerb (Hochdeutsch): LINK

    Mundartlieder von Silberbüx (auch auf YouTube, Spotify, AppleMusic etc.): LINK


    Mundartlieder von Ohrewürm (auf YouTube, Spotify, AppleMusic etc.): LINK


    Mundartlieder von Albissers Buntwösch: LINK


    Immär de Hans (alte Volkslieder adaptiert): LINK


    Lieder auf Hochdeutsch von «Deine Freunde» (auch auf YouTube, Spotify, AppleMusic etc.): LINK


    Weiterbildungsmöglichkeit aus der Folge:

    CAS Musizieren mit Kleinkindern: LINK


    Angebot für Kinder von Elisabeth Käser:Musigschloss – Zauberhaft: LINK

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    18 mins
  • 16.3 Musisch-ästhetische Bildung: Prozesse anregen und begleiten
    Mar 10 2025

    Musik steckt überall drin. Dessen können wir uns bewusst werden und Kinder dazu einladen, die Musik um und in uns gemeinsam zu entdecken. Wir lassen Kinder die unterschiedlichsten Klänge explorieren, besprechen dieErfahrungen und kreieren schlussendlich unsere ganz eigene Musik. In dieser Folge klären wir, was musisch-ästhetische Bildung ist und welche Rolle diese in der frühen Bildung spielt. Wir zeigen auf, wie musisch-ästhetische Prozesse initiiert und unterstützt werden können.


    Die Expertinnen dieser Folge sind Elisabeth Käser und Sandra Fässler.

    Elisabeth Käser hat Rhythmik und Sozialpädagogik studiert und ist ausgebildete Ausdruckspädagogin. Sie verfügt über praktische Erfahrungen an Schulen, in der Erwachsenenbildung und in der Heilpädagogik. In Luzern hat sie die Rhythmik für Kleinkinder im Alter von 3–8 Jahren aufgebaut. Zurzeit ist sie an der Hochschule Luzern im CAS «Musizieren mit Kleinkindern» tätig.

    Sandra Fässler leitet die Ausbildung für die Musikalische Grundschule am Institut Kulturelle und Ästhetische Bildung der Pädagogischen Hochschule St.Gallen und hat die Fachleitung Schulmusik inne. Einer ihrer Schwerpunkte bildet die Improvisation mit Menschen jeglichen Alters, darunter junge Kinder. Sie ist ausgebildete Primarlehrerin und hat Musiktherapie in Heidelberg und Schulmusik in Luzern studiert.


    Literatur, die in der Folge verwendet wurde:

    Netzwerk Kinderbetreuung Schweiz & Hochschule der Künste Bern (Hrsg.), Schweizerische UNESCO-Kommission (2017). Ästhetische Bildung und kulturelle Teilhabe - von Anfang an! Aspekte und Bausteine einer gelingenden Kreativitätsförderung ab der frühen Kindheit: Impulse zum transdisziplinären Dialog. LINK

    Weiterführende Literatur, die frei verfügbar ist:

    Bulander, Y. (2022). Ästhetische Bildung in der frühen Kindheit. LINKBorg, K., (2011). Ästhetische Bildung. nifbe-Themenheft Nr. 7 LINK

    Impro Klänge: Improvisation von Kindern aus dem Musigschloss mit Elisabeth Käser.

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    21 mins
  • 24.2 Kindesschutz: Wie gehe ich vor?
    Nov 25 2024

    Bei Mia, Nino und Emilia stellen die jeweiligen Fachpersonen in Kita und Kindergarten fest, dass sie möglicherweise direkt oder indirekt Gewalt erfahren. Begleite uns in dieser Folge dabei, wie wir diese Fälle anhand des Leitfadens zur Früherkennung von ungünstigen Entwicklungen und Kindeswohlgefährdungen des Kantons St.Gallen aufrollen:

    Wir erkennen Anzeichen, erfassen die Gesamtsituation (Risiko- und Schutzfaktoren), schätzen das Risiko ein, planen das Vorgehen und überprüfen unser Handeln.


    Dabei berät uns Barbara Santeler aus dem Kinderschutzzentrum St.Gallen. Sie ist Sozialarbeiterin und arbeitet in den Bereichen Beratung, Weiterbildung und Prävention. Sie zeigt unter anderem auf, wann eine Gefährdungsmeldung angebracht ist: nämlich dann, wenn ein Kind akut in Gefahr steht, von Gewaltformen betroffen zu sein (physische, psychische oder sexuelle Gewalt).


    Literatur aus der Folge:

    Leitfaden zur Früherkennung von ungünstigen Entwicklungen und Kindeswohlgefährdungen; heb! hinschauen. einschätzen. begleiten.: LINK

    Übersichtswebsite zu Beratungsstellen in Sachen Kindesschutz: LINK

    Website des Kindesschutzzentrums in St.Gallen: LINK

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    22 mins
  • 24.1 Kindesschutz: Wo setze ich an?
    Nov 18 2024

    Kinder, die von Gewalt betroffen sind, brauchen Hilfe. Oft können aber Unsicherheiten bestehen, welche Hilfestellungen man selbst bieten kann und wie man in Verdachtsmomenten vorgehen soll. Regula Flisch und Barbara Santeler erläutern in dieser Folge, welche Formen der Gewalt man unterscheiden kann, welche Interventionsstufen es gibt und welche BeratungsangeboteBezugs- und Fachpersonen in Anspruch nehmen können. Mit diesem Hintergrundwissen wird das Hinschauen und Handeln leichter!

    Regula Flisch ist Prorektorin für Weiterbildung und Dienstleistung an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen. Davor lagen ihre Schwerpunkte im Kindergarten und der Sozialen Arbeit im Bereich des Kindesschutzes. Sie betont die Bedeutung der Schutzrechte im Bereich der Frühen Bildung: Schutz vor physischer, sexueller, psychischer und struktureller Gewalt.

    Barbara Santeler ist Sozialarbeiterin und arbeitet im Kinderschutzzentrum St.Gallen, wo sie vor allem beratend tätig ist, sowie in den Bereichen Weiterbildung und Prävention. Sie betont, dass bereits bei einem ersten vagen Verdachtsmoment niederschwellige Beratungsangebote in Anspruch genommen werden dürfen, um möglichst früh, möglichst passend zu reagieren.


    Übersichtswebsite zu Beratungsstellen in Sachen Kindesschutz: LINK

    Website zum Praxistipp: heb! hinschauen. einschätzen. begleiten. Früherkennung von ungünstigen Entwicklungen und Kindeswohlgefährdungen: LINK

    Website des Kindesschutzzentrums in St.Gallen: LINK

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    21 mins
  • 23.2 Ängste bei Kindern vor Fantasiewesen, Tieren und fremden Personen
    Oct 28 2024

    Wie können wir mit Ängsten von Kindern vor Monstern und anderen Fantasiewesen umgehen? Was tun bei kindlichen Ängsten vor realen Tieren? Und warum ist die Angst der acht Monate alten Kinder wichtig?

    All diesen Fragen widmen wir uns in dieser Folge.


    Unsere Expertin für den Umgang mit eigenen Ängsten ist die Tochter von Sonja Lorusso. Gemeinsam mit ihrer Mama berichtet sie von ihren Ängsten und den Strategien, die sie im Alltag gemeinsam anwenden.


    Fabian Grolimund ordnet die Hintergründe aus einer psychologischen Perspektive ein. Er ist selbständiger Psychologe und leitet die Akademie für Lerncoaching. Bei kindlichen Ängsten vor fiktiven Figuren und Ereignissen empfiehlt er zum Beispiel, diese ebenfalls mit der Fantasie zu schlagen.


    Fabian Grolimund hat gemeinsam mit Ulrike Légé ein Buch verfasst mit dem Titel «Huch, die Angst ist da! Wie sich Kinder und Eltern mit ihrem Angstmonster aussöhnen können». Es ist 2021 im Hogrefe Verlag erschienen: LINK

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    20 mins
  • 23.1 Ängste bei Kindern z.B. Angst vor Dunkelheit
    Oct 13 2024

    Angst ist eine der Grundemotionen, die uns zur Vorsicht mahnt und uns hilft, auf bedrohliche Situationen zu reagieren. Wie viel Angst ein Kind empfindet, ist sehr individuell. Manche Kinder haben in bestimmten Bereichen mehr Ängste oder sind insgesamt ängstlicher veranlagt als andere Kinder.


    Ein Kind, das schon vielfältige Erfahrungen mit Ängsten gemacht hat, ist Sonja Lorussos Tochter. Gemeinsam berichten Mutter und Tochter, was das im Alltag bedeutet und wie sie damit umgehen.


    Fabian Grolimund ordnet die Hintergründe aus einer psychologischen Perspektive ein. Er ist seit 2013 selbständiger Psychologe. Zuvor war er mehrere Jahre an der Universität Fribourg in der Lehre tätig.


    Er erklärt, dass eine sehr verbreitete Angst unter Kindern die Angst vor Dunkelheit ist. Diese kann ab dem Moment entstehen, wenn Kinder kognitiv so weit sind, sich Dinge vorzustellen, die nicht real existieren. Was Kindern hilft, in solchen Situationen besser einzuschlafen, erläutert er in dieser Folge.


    Fabian Grolimund hat gemeinsam mit Ulrike Légé ein Buch verfasst mit dem Titel „Huch, die Angst ist da! Wie sich Kinder und Eltern mit ihrem Angstmonster aussöhnen können“. Es ist 2021 im Hogrefe Verlag erschienen: LINK

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    23 mins
  • 22.2 Heilpädagogische Früherziehung: Abläufe und Einblicke
    Sep 23 2024

    Heilpädagogische Früherzieher:innen sind Expert:innen für die frühkindliche Entwicklung. Eltern hingegen sind Expert:innen für ihr Kind und ihre Familiensituation. Das Ziel der Zusammenarbeit der Heilpädagogischen Früherziehung mit Eltern und weiteren Personen im Umfeld des Kindes (z.B. Bezugspersonen in der Kita oder Spielgruppen) ist es, ein entwicklungsförderliches Umfeld für das Kind zu schaffen. In dieser Folge beleuchten wir gemeinsam mit unseren Gästen Manuela Wehrli und Christina Koch, wie der Weg zur Unterstützung durch eine Fachperson der Heilpädagogischen Früherziehung verläuft und wie die Förderung dann konkret aussehen kann.

    Manuela Wehrli arbeitet für die Fachstelle Früherziehung und integrative Sonderschulung des Heilpädagogischen Früherziehungsdienstes des Kantons Luzern. Sie hat das Masterstudium Heilpädagogische Früherziehung absolviert, nachdem sie soziale Arbeit studiert und als Sozialpädagogin gearbeitet hatte.

    Christina Koch ist ursprünglich Heilpädagogin und heilpädagogische Früherzieherin und hat 2009 den Auftrag erhalten, an der interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik in Zürich (HfH) den ersten Studiengang zur Heilpädagogischen Früherziehung aufzubauen. Unterdessen hat sie an der HfH eine Professorinnenstelle für die Heilpädagogik der frühen Kindheit inne.

    Infovideo der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich (HfH) zur Heilpädagogischen Früherziehung: LINK

    Info-Website des Berufsverbands Heilpädagogische Früherziehung: LINK

    Weiterführende Literatur, die frei verfügbar ist

    Lütolf, M., Venetz, M., & Koch, C. (2018). Aufgabenfelder, Arbeitstätigkeiten und Qualität des Erlebens im beruflichen Alltag der Heilpädagogischen Früherziehung. Frühförderung interdisziplinär, 37(2), 73–83. DOI 10.2378/fi2018.art13d LINK

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    20 mins
  • 22.1 Heilpädagogische Früherziehung: Angebot
    Sep 8 2024

    Kinder, deren Entwicklung verzögert oder gefährdet ist, haben gemeinsam mit ihrer Familie und dem weiteren Alltagsumfeld (z.B. Kita, Spielgruppe, Tageseltern etc.) Anrecht auf Unterstützung durch die heilpädagogische Früherziehung. In dieser Folge beleuchten wir gemeinsam mit unseren Gästen Christina Koch und Manuela Wehrli die Grundsätze der Arbeit von heilpädagogischen Früherzieher:innen und die Ziele, die sie in ihrer Arbeit verfolgen: z.B. Teilhabe, Vernetzung und sorgfältige Gestaltung von Übergängen.


    Christina Koch ist ursprünglich Heilpädagogin und heilpädagogische Früherzieherin und hat 2009 den Auftrag erhalten, an der interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik in Zürich (HfH) den ersten Studiengang zur Heilpädagogischen Früherziehung aufzubauen. Unterdessen hat sie an der HfH eine Professorinnenstelle für die Heilpädagogik der frühen Kindheit inne.

    Manuela Wehrli arbeitet für die Fachstelle Früherziehung und integrative Sonderschulung des Heilpädagogischen Früherziehungsdienstes des Kantons Luzern. Sie hat das Masterstudium Heilpädagogische Früherziehung absolviert, nachdem sie soziale Arbeit studiert und als Sozialpädagogin gearbeitet hatte.


    Infovideo der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich (HfH) zur Heilpädagogischen Früherziehung: LINK

    Infovideo des Berufsverbands Heilpädagogische Früherziehung: LINK


    Weiterführende Literatur, die frei verfügbar ist

    Lütolf, M., Venetz, M., & Koch, C. (2018). Aufgabenfelder, Arbeitstätigkeiten und Qualität des Erlebens im beruflichen Alltag der Heilpädagogischen Früherziehung. Frühförderung interdisziplinär, 37(2), 73–83. DOI 10.2378/fi2018.art13d LINK

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    18 mins